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Atlas · Brust

Pectoralis Major

Der große Brustmuskel, der Pectoralis major, liegt breit und oberflächlich an der Brust. Er arbeitet beim Drücken und wenn der Arm quer vor den Körper geführt wird. Örtlicher Schmerz bei Belastung kann muskulär bedingt sein. Neue Brustbeschwerden und akute Verletzungen beim Bankdrücken müssen jedoch zuerst angemessen abgeklärt werden.

Pectoralis Major
Körperregion
Brust
Triggerpunkte
1
in diesem Muskel dokumentiert
Häufige Beschwerden
3
erfasste Muster
Häufige Ursachen
3
begünstigende Faktoren

Überblick über den Muskel

Beschwerden und erste Schritte

Praktische erste Schritte

  • Reduzieren Sie nach der Untersuchung die besonders schmerzhafte Drückbelastung. Behalten Sie gut verträgliche Armbewegungen bei.
  • Versuchen Sie nicht, durch starken Druck auf die Brust zu prüfen, ob der Schmerz vom Herzen kommt.
  • Kehren Sie in kleinen Schritten zu Drückübungen zurück.

Wann eine Abklärung sinnvoll ist

  • Neu auftretender Druck auf der Brust zusammen mit Atemnot, Schwitzen, Übelkeit, einem Gefühl drohender Ohnmacht oder Schmerzen im Arm oder Kiefer erfordert sofortige medizinische Hilfe.
  • Lassen Sie einen geschwollenen, verfärbten oder kalten Arm sowie zunehmende Schwäche der Hand zeitnah untersuchen.
  • Ein plötzliches Reißen oder Knallen mit Blutergüssen oder einer fehlenden vorderen Achselkontur erfordert eine zeitnahe Untersuchung der Sehne.

Die Anteile vom Schlüsselbein sowie von Brustbein und Rippen laufen in der vorderen Achselfalte zusammen. Ein plötzliches Reißen oder Knallen, Blutergüsse und eine verschwundene Achselfalte sprechen für einen möglichen Riss und nicht für einen gewöhnlichen druckempfindlichen Punkt.

Untersuchung, Palpation und Behandlungsevidenz

Illustrierte Übersicht

Pectoralis Major

Blau hebt den Muskel hervor. Die Kreuze zeigen beispielhafte Triggerpunktstellen; die schattierten Bereiche kennzeichnen mögliche übertragene Schmerzen. Diese Beispiele entsprechen nicht jeweils einem der unten nummerierten Punkte. Die Muster können variieren und erlauben keine Diagnose der Schmerzursache.

Die Beschriftung der Abbildung ist auf Englisch.

Illustrierte Übersicht

Pectoralis Major · Trigger-point examples 1

Representative source regions. The illustrated markers and pain pattern are not individual assignments to the numbered trigger points.

Die Beschriftung der Abbildung ist auf Englisch.

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Triggerpunkte

1. Pectoralis Major

Lage. Brust, vom Brustbein bis zur Schulter

Triggerpunktkarte
Pectoralis Major — Pectoralis Major · Trigger-point examples 1Bild in voller Größe öffnen

Regionale Muskelabbildung; keine individuelle Darstellung des ausgewählten nummerierten Triggerpunkts.

Karte der Schmerzausstrahlung
Pectoralis Major — Karte der SchmerzausstrahlungBild in voller Größe öffnen

Regionale Muskelabbildung; keine individuelle Darstellung des ausgewählten nummerierten Triggerpunkts.

Schmerzausstrahlung. Brust und Vorderseite der Schulter

Schmerzmuster

  • Vordere Brustregion
  • Vorderseite der Schulter
  • Beschwerden im körpernahen Abschnitt des Arms können hinzukommen

Wie sich dieser Schmerz anfühlt

Nach angemessener Abklärung des Brustschmerzes kann ein Schmerz, der sich beim Drücken oder beim Führen des Arms vor den Körper wieder auslösen lässt, auf eine Beteiligung der Brustwand hinweisen. Eine neue Episode oder veränderte Beschwerden müssen erneut eigenständig beurteilt werden.

Das berichten Betroffene

  • Schmerz an der Brustwand beim Drücken
  • Dumpfer Schmerz vorn an der Schulter, wenn der Arm quer vor den Körper geführt wird

Was den Schmerz verschlimmert

  • Drückbewegungen
  • Den Arm gegen Widerstand quer vor den Körper führen
  • Schweres Heben
Passende Übungen ansehen (12)

Beschwerden, die Betroffene berichten

Schmerz beim Drücken Eine leichte Drückbewegung mit stärkerer Übungsbelastung vergleichen.

Druckempfindliche vordere Achselfalte Vor dem Tasten den Verletzungshergang erfragen und die Kontur ansehen.

Brustwandschmerz bei Armbewegungen Ein wieder auslösbarer Schmerz hilft bei der Einordnung. Allein damit lassen sich andere Erkrankungen im Brustbereich nicht ausschließen.

Häufige Ursachen

Rasche Steigerung der Drückbelastung Gewicht, Bewegungstiefe, Häufigkeit und Erholungszeiten gemeinsam betrachten.

Plötzliche Belastung beim Nachgeben des Muskels Ein Reißen oder Knallen sowie Blutergüsse beim Absenken der Hantel im Bankdrücken wecken den Verdacht auf einen Riss.

Operation oder Verletzung im Brustbereich Empfindliche Narben und Nervenschmerzen können eine gesonderte Abklärung erfordern.

Für Fachpersonal und angeleitete Ausbildung

Klinische Referenz

Druckschmerz an der Brust schließt eine Herz- oder Lungenerkrankung nicht aus. Auch ein Krampf des Brustmuskels erklärt Herzklopfen nicht von sich aus.

Anatomie und Palpation

Anatomische Beziehungen

Die oberen Fasern entspringen am inneren Schlüsselbein. Die sternokostalen Fasern kommen vom Brustbein und den oberen Rippenknorpeln. Gemeinsam ziehen sie zur äußeren Kante der Rinne zwischen den Oberarmhöckern, dem Sulcus intertubercularis.[1]

  • Inneres Schlüsselbein und Brustbein geben die ausgedehnten Ursprungsbereiche an.
  • Die vordere Achselfalte zeigt die Kontur, in der Muskel und Sehne zusammenlaufen.

Benachbarte Strukturen. Unter dem großen Brustmuskel liegen der Pectoralis minor und die Brustwand. Seitlich verläuft die Rinne zwischen Brust- und Deltamuskel; sie enthält die Vena cephalica.

Palpation

Position der untersuchten Person. In Rückenlage oder im Sitzen bleibt der Arm unterstützt. Die Untersuchung erfolgt mit Einverständnis und angemessener Abdeckung des Brustbereichs.

Anatomische Orientierungspunkte finden

  • Den inneren Schlüsselbeinbereich und den Brustbeinrand bestimmen, um sich an den beiden großen Faseranteilen zu orientieren.
  • Die vordere Achselfalte aufsuchen, an der die Fasern zum Oberarmknochen zusammenlaufen.

Untersuchungsablauf

  1. Vor einer Untersuchung gegen Widerstand nach Blutergüssen und einer ungleichen Achselfalte sehen.
  2. Die Patientin oder der Patient drückt den Arm leicht quer vor den Körper. So lässt sich der oberflächliche Muskel zuordnen; anschließend wird wieder entspannt.
  3. Die Regionen am Schlüsselbein sowie an Brustbein und Rippen behutsam vergleichend tasten. Brustdrüsengewebe und Achselspitze bleiben von Druck frei.

Befunde dokumentieren

  • Umschriebene Druckempfindlichkeit dokumentieren und von einem vermuteten Sehnendefekt unterscheiden.

Grenzen und Vorsichtsmaßnahmen

  • Bei Verdacht auf einen Riss auf provozierende Tests verzichten. Druckschmerz an der Brustwand schließt behandlungsbedürftige Ursachen des Brustschmerzes nicht aus.
[1][2][3]

Untersuchung und Tests

2

Horizontales Heranführen des Arms unter geringer Belastung[1][2]

Schmerz und Kraft bei einer Bewegungsrichtung erfassen, die den Brustmuskel belastet.

Position
Im Sitzen ist der Arm etwas angehoben und unterstützt; der Ellenbogen bleibt gebeugt.
Durchführung
Die untersuchende Fachperson gibt leichten Widerstand, während die Patientin oder der Patient den Arm quer vor den Körper führt. Schmerz, Kraft und die Kontur der vorderen Achselfalte zwischen den Seiten vergleichen.
Positiver Befund
Der bekannte Schmerz, eine unverhältnismäßige Schwäche oder eine Lücke in der Kontur.
Einordnung
Der ausgelöste Schmerz hilft dabei, die Belastung anzupassen. Verletzungsbedingte Schwäche oder ein Konturdefekt erfordern eine Untersuchung auf einen Riss.
Grenzen
Der Test schließt einen vom Herzen ausgehenden Schmerz nicht aus und weist keinen einzelnen Triggerpunkt nach. Auch der Deltamuskel arbeitet mit.

Aktive Schulterbewegung mit unterstützter passiver Bewegung vergleichen[4]

Schmerz bei aktiver Kraftanstrengung von einer deutlichen Einschränkung der Gelenkbeweglichkeit unterscheiden.

Position
Aktives Armheben im Sitzen prüfen. Für die passive Prüfung liegt die Person auf dem Rücken; Arm und Schulterblatt werden unterstützt.
Durchführung
Die untersuchende Fachperson erfasst aktives Armheben und aktive Außenrotation. Anschließend bewegt sie den Arm vorsichtig passiv in denselben Ebenen. Bekannten Schmerz, Bewegungsumfang und ein frühes Ausweichen des Schulterblatts festhalten.
Positiver Befund
Eine begrenzte aktive Bewegung bei besserer passiver Beweglichkeit unterscheidet sich von einer deutlichen Einschränkung beider Bewegungsformen.
Einordnung
Ein großer Unterschied zwischen aktiver und passiver Beweglichkeit zusammen mit Schwäche verlangt eine Untersuchung der Rotatorenmanschette oder der Nerven. Sind passive Bewegungen umfassend eingeschränkt, rücken Gelenk und Kapsel in den Mittelpunkt der Abklärung.
Grenzen
Schmerz, schmerzbedingte Schutzspannung und die gewählte Messposition beeinflussen die Bewegung. Keines dieser Muster identifiziert einen einzelnen Triggerpunkt.

Andere Ursachen unterscheiden

Akute Erkrankung der Herzkranzgefäße oder der Lunge[3]

Relevante Befunde. Neuer Druck auf der Brust, Atemnot, Belastungsschmerz oder Beschwerden, die den ganzen Körper betreffen.

Nächster Schritt. Je nach Beschwerdebild eine dringliche ärztliche oder sofortige notfallmedizinische Abklärung veranlassen.

Riss der Brustmuskelsehne[2]

Relevante Befunde. Plötzliches Reißen oder Knallen, Blutergüsse, Verlust der vorderen Achselfalte oder unvermittelt auftretende Schwäche beim Drücken.

Nächster Schritt. Zeitnah fachärztlich untersuchen lassen. Eine gezielte Bildgebung von Brust und Brustmuskel kann nötig sein.

Schulterschmerz im Zusammenhang mit Rotatorenmanschette oder Bizeps[4]

Relevante Befunde. Heben oder Drehen der Schulter löst den Schmerz stärker aus als das Anspannen der Brustwandmuskulatur.

Nächster Schritt. Schulterbeweglichkeit mit den Befunden an Rotatorenmanschette und Bizeps abgleichen.

Behandlung auswählen und anpassen

Selbsthilfe und Aktivität

Drückbelastung und Bewegungstiefe vorübergehend reduzieren[1]

Wann erwägen. Abgeklärter Brustwandschmerz ohne Zeichen eines akuten Sehnenrisses.

Eine gut verträgliche Drückbewegung mit geringerer Tiefe wählen oder bei Alltagstätigkeiten leichter drücken. Schweres Bankdrücken nicht immer wieder als Belastungsprobe einsetzen.

Dosierung und Überprüfung
Die Anpassung bei der auslösenden Tätigkeit ausprobieren. Vor der Fortsetzung prüfen, wie sie Schmerz und Belastbarkeit bei dieser Tätigkeit verändert.
Steigerung
Zuerst den Bewegungsumfang, anschließend Widerstand und Gesamtumfang der Belastung wieder steigern.
Abbrechen oder erneut beurteilen
Bei anhaltender Beschwerdezunahme die Belastung verringern. Neue ausgeprägte Schwäche, Taubheit oder stechender Verletzungsschmerz erfordern eine erneute Untersuchung.
Evidenz und Grenzen
Die Quellen dienen der anatomischen Orientierung oder der Behandlung dieser Körperregion. Die hier beschriebene Aktivität und ihr Einstiegsumfang sind klinische Anpassungen. Eine Wirksamkeit für diesen Muskel allein ist durch die Quellen nicht belegt.

Übungen und Rehabilitation

Unterstützte Drückübung schrittweise steigern[1]

Wann erwägen. Erhaltene Brustmuskelfunktion nach entsprechender Untersuchung.

Zunächst die Handflächen sanft gegeneinanderdrücken oder eine kurze Drückbewegung gegen die Wand ausführen. Die Kraft gleichmäßig einsetzen und normal weiteratmen.

Dosierung und Überprüfung
Als Einstieg ist beispielsweise ein Satz mit 5–8 gut verträglichen Wiederholungen an jedem zweiten Tag möglich. Den Umfang an der Reizbarkeit der Beschwerden und der Reaktion am Folgetag ausrichten.
Steigerung
Bei stabiler Reaktion am Folgetag zu Liegestützbewegungen mit erhöhten Händen und danach zur ursprünglichen Übung übergehen.
Abbrechen oder erneut beurteilen
Bei anhaltender Beschwerdezunahme die Belastung verringern. Neue ausgeprägte Schwäche, Taubheit oder stechender Verletzungsschmerz erfordern eine erneute Untersuchung.
Evidenz und Grenzen
Die Quellen dienen der anatomischen Orientierung oder der Behandlung dieser Körperregion. Die hier beschriebene Aktivität und ihr Einstiegsumfang sind klinische Anpassungen. Eine Wirksamkeit für diesen Muskel allein ist durch die Quellen nicht belegt.

Behandlung durch Fachpersonal

Injektion eines örtlichen Betäubungsmittels bei ausgewählten myofaszialen Brustschmerzen[5]

Wann erwägen. Anhaltender, umschriebener myofaszialer Schmerz im Brustmuskel, nachdem Herzursachen und andere relevante Erkrankungen im Brustbereich angemessen ausgeschlossen wurden.

Mit der Ärztin oder dem Arzt eine gezielte Injektion eines örtlichen Betäubungsmittels und einen gut verträglichen Bewegungsplan besprechen. Vor der ärztlichen Injektion werden der tatsächlich druckempfindliche Muskel und benachbarte Brustwandstrukturen bestimmt. Je nach Anatomie und Tiefe kommt Ultraschall zur Orientierung infrage.

Dosierung und Überprüfung
Ein begrenzter Behandlungsversuch mit vereinbarter Nachkontrolle. Keine Selbstinjektion und keine automatische Wiederholung einer Behandlungsserie.
Steigerung
Nach etwa einem Monat Schmerz sowie alltagsrelevantes Drücken und Greifen erneut prüfen. Im weiteren Verlauf beurteilen, ob der Nutzen bis ungefähr drei Monate anhält.
Abbrechen oder erneut beurteilen
Neue Brustschmerzen oder Atemnot nach dem Eingriff erfordern dringliche medizinische Abklärung. Bleibt die Behandlung erfolglos, erneut untersuchen statt den Eingriff einfach zu wiederholen.
Evidenz und Grenzen
Eine Studie mit 50 Personen fand nach einem und drei Monaten eine stärkere Schmerzlinderung durch Lidocaininjektionen in den Brustmuskel zusammen mit Dehnübungen als durch Dehnübungen allein. Beim allgemeinen Gesundheitszustand zeigte sich kein Vorteil zwischen den Gruppen. Eine Scheinbehandlung gab es nicht; die Studie untersuchte auch nicht jeden Brustmuskelanteil gesondert.

Erneute Beurteilung und Verlaufskontrolle

  • Eine leichte Drückbewegung und die ausgewählte Alltagstätigkeit erneut prüfen.
  • Veränderte Brustbeschwerden unabhängig von der früheren Muskeldiagnose neu beurteilen.
  • Bewegungstiefe, Widerstand und Wiederholungen dokumentieren, die ohne anhaltende Verschlechterung möglich sind. Eine neue ungleiche Achselfalte, Blutergüsse oder einen abrupten Kraftverlust beim Drücken vor weiterer Steigerung untersuchen.

Evidenz und Quellen

  1. University of Washington Muscle Atlas: Pectoralis Major

    2026 · Anatomische Hochschulreferenz

    Im September 2026 abgerufen; die Jahresangabe bezeichnet den Zugriff. Die Quelle wird für Ursprung, Ansatz und Funktion verwendet, nicht zum Nachweis einer Behandlungswirkung oder zur Bestätigung einer Triggerpunktkarte.

  2. AAOS OrthoInfo: Pectoralis Tendon Tear

    2026 · Klinische Handlungsempfehlung einer Fachgesellschaft

    Die Jahresangabe bezeichnet den Zugriff. Akute Blutergüsse, eine verschwundene Achselkontur und Schwäche erfordern eine zeitnahe Untersuchung auf einen Riss. Die übliche Muskelbelastung ist kein Behandlungsprotokoll für einen Riss.

  3. NHS: Chest pain

    2026 · Information des nationalen Gesundheitsdienstes

    Die Jahresangabe bezeichnet den Zugriff. Neue oder wiederkehrende Brustschmerzen müssen angemessen ärztlich abgeklärt werden. Druckempfindlichkeit schließt Warnzeichen eines Notfalls nicht aus.

  4. Desmeules et al. Rotator Cuff Tendinopathy Diagnosis, Nonsurgical Medical Care, and Rehabilitation

    2025 · Klinische Praxisleitlinie

    Die Leitlinie betrifft Erwachsene mit Tendinopathie der Rotatorenmanschette einschließlich Rissen durch einen Teil der Sehnendicke. Risse durch die gesamte Sehnendicke sind nicht eingeschlossen. Sie empfiehlt aktive Rehabilitation und unterscheidet die Stoßwellenindikation bei kalzifizierenden und nicht kalzifizierenden Erkrankungen.

  5. Şengül and Şengül. Efficacy of trigger point injection therapy in noncardiac chest pain: A randomized controlled trial

    2024 · Randomisierte Studie mit aktiver Vergleichsbehandlung

    50 untersuchte Personen mit nicht kardialem Brustschmerz: Lidocaininjektionen in den Brustmuskel mit Dehnübungen wurden mit Dehnübungen allein verglichen. Nach einem und drei Monaten zeigte sich ein Schmerzvorteil, im Gesundheitsfragebogen Nottingham Health Profile hingegen kein Vorteil zwischen den Gruppen. Es gab keine Scheinbehandlung. Eine spezifische Wirksamkeit für den Pectoralis minor lässt sich daraus nicht ableiten.

Begleitende Triggerpunkte